Das Gänseblümchen

Während er den Bergsee, der sich in ihren Augen spiegelte, sah und er dabei ihre im Wind leicht zitternden Wimpern und deren Schönheit betrachtete, er die Magie ihrer Augen bewunderte, strich er sanft mit einem Gänseblümchen über die Mitte ihrer zarten Lippen.

Der leichte Wind bewegte sanft ihre Haare, während er neben ihr lag und sie mit seinem linken Arm umarmte.

Sanft drückte er sie zu sich
– so als ob er sie vor dem Wind beschützen möchte, mehr aber, um intensivere Nähe zu ihr zu suchen und ihren Körper mehr an seinem spüren zu können.

Dann betrachtete er die Blüten des Gänseblümchens wie diese die Haut ihrer Lippen sanft berührten, während manch einzelne Blüten auch leicht vom Wind bewegt wurden.

Darauf gab er ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stelle, die davor von den zarten Blüten sanft berührt wurde:
Er spürte ihre zarten Lippen und sie spürte seine.

War vorher das zarte Gänseblümchen sanft zu ihren Lippen, war er nun sanft zu ihr.